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Line Dance Workshop

17. Oktober 2018mehr...


Turniersieg

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Gute Platzierung

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Treffer 1 bis 7 von 22
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Turniertanz

Informationen zum Turniertanz

Unsere Standardturnier Paare üben regelmäßig Dienstag Abends von 20:30-22:00Uhr bei Dirk Regitz und in der Regel 14-tägig Sonntag Morgens bei Patrick Zimmermann (Trainer A). Die aktuellen Termin des Trainings bei Patrick können sie von unseren Sportwart erfahren. Sportwart(@)TSC-Angelbachtal.de  

Wir haben hier ein paar grundlegende Informationen zum Turniertanz zusammengestellt. Wir haben uns dabei bemüht, das Fachvokabular so einfach wie möglich zu erklären.
Bei Bedarf können wir weitere Informationen zusammentragen. Ein kurzes Mail an den Sportwart genügt.
Beim Turniertanz wird zwischen den Standardtänzen (Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow-fox und Quickstep) und den Lateinamerikanischen Tänzen (Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive) unterschieden. Diese Tänze werden entweder von einzelnen Paaren oder von Formationen vorgetragen.
Wie in den meisten anderen Sportarten ist das Können der Paare in Leistungsklassen eingeteilt. Um in der nächst höheren Startklasse antreten zu können, muss ein Paar (oder eine Formation) eine vom Deutschen Tanzsportverband e. V. (DTV) festgelegte Anzahl Platzierungen ertanzt haben. Gleichzeitig wird die Anzahl der geschlagenen Paare (= Punkte) ermittelt. In einem Turnier können maximal 20 Punkte ertanzt werden. Was eine zählende Platzierung ist, hängt von der Startklasse ab. Ebenso hängt von der Startklasse ab, wie viele Punkte für den Aufstieg benötigt werden.

Die folgenden Tabellen zeigen, welche Tänze in den jeweiligen Startklassen zu tanzen sind:

Standardtänze

  D C B A S
Langsamer Walzer
Tango
Wiener Walzer    
Slowfox  
Quickstep

Lateinamerikanische Tänze

  D C B A S
Samba  
Cha-Cha-Cha
Rumba
Paso Doble    
Jive

Neben diesen Leistungsklassen spielt auch das Alter eine Rolle. Hier gilt folgende Einteilung:

Altersmäßige Aufteilung der Startgruppen

Im Wettkampfjahr

vollendetes 
Lebensjahr
Zugehörigkeit zur
 Startgruppe Anmerkungen
Bis zum 9. Kinder I Höchstalter des älteren Partners 9 Jahre
10. und 11. Kinder II Höchstalter des älteren Partners 11 Jahre
12. und 13. Junioren I Höchstalter des älteren Partners 13 Jahre
14. und 15. Junioren II Höchstalter des älteren Partners 15 Jahre
16. bis 18. Jugend Höchstalter des älteren Partners 18 Jahre
Ab 19. Hauptgruppe Mindestalter des älteren Partners 19 Jahre
Ab 28. Hauptgruppe II Mindestalter eines Partners 28 Jahre
Ab 35. Senioren I Mindestalter beider Partner
Ab 45. Senioren II Mindestalter beider Partner
Ab 55. Senioren III Jüngerer Partner mindestens Senioren II
Ab 66. Senioren IV Jüngerer Partner mindestens 56 Jahre
Ab 35. Senioren Latein Mindestalter beider Partner

Damit ein Turnier durchgeführt werden kann, müssen mindestens drei Paare mittanzen. Bei den meisten Turnieren sind deutlich mehr Paar angemeldet, so dass zunächst Vor- und Zwischenrunden getanzt werden, bevor die eigentliche Endrunde mit maximal sieben Paaren getanzt wird. In den Vor- und Zwischenrunden legen die Wertungsrichter fest, welches Paar sie in der nächsten Runde noch einmal sehen möchten. Dazu vergeben sie 'Kreuze'. Die Wertungszettel mit den Kreuzen werden von der Turnierleitung eingesammelt und die Kreuze pro Paar zusammengezählt. Die Paare mit den meisten Kreuzen werden dann zur Zwischenrunde aufgerufen.
In der Endrunde gibt es dann eine offene Wertung, in der die Wertungsrichter nach jedem Tanz für jedes Paar eine Platzierung anzeigen. Die Ermittlung des Turnierergebnisses kann - je nach Einheitlichkeit der Wertungen - aufwändiger sein, da nicht einfach die Platzziffern addiert werden. Vielmehr zählt die 'Majorität' der Plätze in jedem Tanz. So hat ein Paar einen Tanz gewonnen, wenn es z. B. bei fünf Wertungsrichtern drei erste Plätze erhält. Die Wertungen der restlichen Wertungsrichter spielt in diesem einfachen Fall keine Rolle mehr. Üblicherweise wird die Errechnung des Turnierergebnisses heute von einem Computerprogramm erledigt.
Auch wenn es nicht bewertet wird, spielt die Turnierkleidung eine große Rolle. In den D-Klassen darf nur Tageskleidung getragen werden. Ab der C-Klasse tragen die Damen meistens ein spezielles Turnierkleid, während die Herren noch ihre Tageskleidung tragen. Ab der B-Klasse kann es dann in den Standardtänzen noch festlicher werden, da die Herren dann einen Frack tragen dürfen. Bei den lateinamerikanischen Tänzen geht es dagegen etwas 'luftiger' zu. Mit dieser Kleiderordnung werden die Charaktere der beiden Tanzrichtungen unterstrichen.